Anruf bei...

Christina Hörr, seit September Einrichtungsleiterin des neuen Standortes in Engen
Sie haben Glück, dass Sie mich überhaupt am Telefon erwischen, denn eigentlich bin ich rund um die Uhr mit unseren Bewohnern oder mit Handwerkern beschäftigt. Es gibt noch so viel zu tun, auch wenn wir eingezogen sind. Die Außenanlagen müssen gerichtet werden und auch im Haus ist noch manches zu tun.

Wir möchten zum Beispiel sehr sehr gerne wieder einen Snoezelenraum, wie in der Haslachmühle, und haben dafür einen Spendenaufruf gestartet. Und gleichzeitig müssen wir uns alle an das neue Haus, die neue Stadt, die neue Umgebung, die neuen Abläufe etc. gewöhnen. Das ist sehr viel am Anfang. Aber es ist auch richtig toll! Uns allen gefällt es hier richtig gut! So ein schönes, helles und modernes Haus!

Unsere derzeit 20 Bewohner sind alle aus der Haslachmühle nach Engen gezogen. Hier haben sie viel mehr Platz als vorher. Johannes kann jetzt sogar sein eigenes Schlagzeug unterbringen. Tagsüber ist es hier im Haus recht ruhig, denn die Bewohner sind fast alle in der WfbM, also Werkstatt für Menschen mit Behinderung, in Stockach oder im Berufsbildungsbereich in Singen. Die anderen verbringen den Tag im FuB (Förder- und Betreuungsbereich – die Red.) direkt gegenüber.

Abends sitzen wir dann zusammen in der Küche, kochen, machen Wäsche und erzählen vom Tag. Wir sind hier alle wirklich zufrieden. Und das Beste? Alle Bewohner sind durch den Umzug von der Haslachmühle nach Engen näher an ihrem Heimatort und können viel schneller zu ihren Eltern oder Angehörigen fahren. Das finden alle toll.

Die Anruferin war Vanessa Lang.