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Krumbach Familienstiftung übergibt Scheck in luftiger Höhe für neues Projekt der Jugendhilfe

03.05.2016 | Von Anna-Vanessa Möhrle | Jugendhilfe

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Scheckübergabe in luftiger Höhe: v. li. Prof. Dr. Harald Rau, Vorstandsvorsitzender der Zieglerschen, Uwe Frankfurter, Geschäftsführer der Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Jonathan Hörster, Geschäftsführer des Geschäftsbereichs Jugendhilfe der Zieglerschen. Foto: Anna-Vanessa Möhrle

Um einen weiteren Wunsch von Kindern und Jugendlichen zu erfüllen, wurde das Martinshaus Kleintobel mit einer großzügigen Spende von 5.000 € von der Krumbach Familienstiftung unterstützt. Uwe Frankfurter, Geschäftsführer der Mineralbrunnen Krumbach GmbH, ist zugleich fasziniert, erstaunt und positiv überrascht, was hier alles von den Schülern geleistet wurde und noch geleistet wird.

Im Rahmen des groß angelegten Beteiligungsprojektes „Gemeinsam bauen für alle" planen und gestalten die Jugendlichen nämlich ein Baumhaus und weitere Außenanlagen ihrer Schule. Mit seinen Worten „Ich finde es gut, dass die Kinder und Jugendlichen in die Gesellschaft integriert werden" zeigte Uwe Frankfurter sein starkes Interesse an diesem Vorhaben. „Wir spenden sehr gerne für so ein tolles Projekt".
Die Scheckübergabe fand selbstverständlich auf dem Baumhaus statt. Uwe Frankfurter, Geschäftsführer der Mineralbrunnen Krumbach GmbH, überreichte die Spende in Höhe von 5.000 Euro in luftiger Höhe an Jonathan Hörster, Geschäftsführer der Jugendhilfe, und Prof. Dr. Harald Rau, Vorstandvorsitzender der Zieglerschen.
Das war für die Jugendhilfe der Zieglerschen zugleich auch der Startschuss für einen weiteren Bauabschnitt „Gemeinsam bauen für alle" der im Juni 2016 startet. Dann wird das Baumhaus mit einer Netzbrücke und einem Hangelseilaufgang erweitert. Um einen Kontrast zu den actionreichen Spielmöglichkeiten zu finden, werden Rückzugshütten zum Schutz und zum Ausruhen ins Spiel kommen. Somit ist für jeden etwas dabei. Unter der Anleitung der Firma KuKuK, die europaweit Erfahrungs-, Spiel- und Außenräume plant und baut, können die Kinder und Jugendlichen selbst ihre Ideen für die weiteren Außenanlagen mit einbringen und bei der Umsetzung mit anpacken.
Ein schöner Nebeneffekt: Durch das Projekt »Gemeinsam bauen für alle« wurden auch Hemmschwellen und Ängste abgebaut: Kinder und Jugendliche sind von Haus zu Haus gegangen, um dort persönlich nach Unterstützung und Helfern zu fragen. Von Handwerkern über Bauern bis zum Schreiner, kamen alle möglichen Helfer aus dem Sozialraum von Kleintobel und unterstützten die Kinder und Jugendlichen bei der Verwirklichung des Projekts. Heute kommen Familien mit ihren Kindern gerne auf den Campus der Jugendhilfe, um dort ihre Freizeit zu verbringen.
Ziel der Projekte ist es, den Kindern und Jugendlichen auf ihrem Schul- und Freizeithof noch mehr Möglichkeiten zu geben, sich zu entfalten. Die selbständig entwickelten Ideen sollen erlebbar gemacht werden, um die Stärken der Kinder und Jugendlichen zu unterstreichen. Kreativität und Phantasie der Kinder und Jugendlichen werden gefördert, indem es von ihrer Idee erst zur Handlung und dann zum anschließenden Endprodukt kommt. Auch Jonathan Hörster, Geschäftsführer der Jugendhilfe, bekräftigte dies mit seiner Aussage „Wenn man mit dem Willen der Kinder arbeitet, führt dieser zu Erfolg".

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