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Sepp-Herberger-Urkunde für TSG Wilhelmsdorf

09.05.2016 | Von Heinrich Stockmayer, Annette Scherer | Behindertenhilfe

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Von links nach rechts: Otto Rehagel (Fußballtrainer, Kuratorium Sepp Herberger Stiftung), Heinrich Stockmayer (Unified-Teamleiter Fußball), Hermann Korfmacher (Präsident des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes, Vorsitzender Kuratorium Sepp Herberger Stiftung), Michael Kessler (Unified-Partner und Coach), Alexander Schneider (Unified-Athlet); Foto: Carsten Kobow

Große Freude bei der Sportkooperation TSG/Die Zieglerschen in Wilhelmsdorf: Auf Vorschlag des Württembergischen Fußballverbands wurde die TSG Wilhelmsdorf, Abteilung Sport für Menschen mit Behinderungen, für die bundesweite Verleihung der Sepp-Herberger- Urkunde im Bereich Behindertenfußball nominiert. Sensationell belegte die TSG jetzt den 2. Platz hinter einem Inklusionsprojekt des SV Werder Bremen.

Die Sepp-Herberger-Stiftung ist eine Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes, die zu Ehren des früheren Fußballers und Fußballtrainers Sepp Herberger gegründet wurde. 13 Fußballvereine erhalten jedes Jahr neben einer Sepp-Herberger-Urkunde auch Geld- und Sachpreise. Ausgezeichnet werden herausragende Aktivitäten aus den Schwerpunktbereichen Behindertenfußball, Resozialisierung sowie Schule und Verein.

Geehrt wurden die Wilhelmsdorfer vor allem für die Inklusion von Spielern mit Behinderungen in den Verein. Inklusion- also das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung- wurde bei den Wilhelmsdorfer Sportlern schon lange vor dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention gelebt. Die Sportkooperation TSG Wilhelmsdorf/Die Zieglerschen in der Abteilung „Sport für Menschen mit Behinderung“ konnte vor kurzem bereits ihr 25-jähriges Jubiläum feiern und hat etwa 200 Mitglieder.

Verbunden war die Urkunde für die Wilhelmsdorfer Sportler mit einem Preisgeld von 3000 Euro für die Abteilung und mit der Einladung zur Verleihung im Congress Center Mannheim sowie einer Übernachtung in einem First Class Hotel. Als Vertreter der Abteilung durften Alexander Schneider, Michael Kessler und Heiner Stockmayer die Urkunde entgegennehmen und einen tollen Abend mit viel Fußball-Prominenz erleben (u.a. waren Uwe Seeler und der gerade an diesem Tag neu gewählte DFB Präsident Reinhard Grindel dabei). Die Urkunde wurde von Otto Rehagel überreicht. „Die Wilhelmsdorfer waren damit mal wieder bundesweit als modellhafter Inklusionsstandort im Gespräch und erhielten eine große Wertschätzung für ihre Arbeit“, freut sich Trainer Heiner Stockmayer.

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visAvie 02-2017
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